Blaubandbärbling

      Blaubandbärbling

      Blaubandbärbling

      Über diesen Fisch wurde schon viel geschrieben und daher sollten ihn auch alle Fischer schon kennen und über den Neuankömmling bescheid wissen.
      Er kommt schon in den meisten Gewässern Österreichs vor.

      Er ist mit den Grundeln verwandter Weißfisch und hat große Schuppen (39 st.) entlang der Seitenlinie dieses Sinnesorgan ist meistens vollständig, manchmal endet es aber 2 Schuppen vor dem Schwanzstiel, der Körper ist nur schwach daher ziemlich kompakt wie eine Aitel.
      Am Rücken hat er einen kleinen Höcker, das ist bei Männchen sehr ausgeprägt. Die Schnauze ist relativ platt. Dieser Fisch hat keine Barteln. Die Jungen fische haben einen grünlich- Silberne Farbe und der Bauch ist weiß. Entlang der Seitenlinie zieht sich ein grauer irisierende Streifen.
      Reife Männchen sind wesentlich dunkler und haben sehr dunkle Rückenflossen die Fischen sind sehr klein sie werden nur 10 cm groß.




      Der Blaubandbärbling (Pseudorasbora parva) stammt ursprünglich aus Asien und wurde von dort zusammen mit Graskarpfen und anderen wirtschaftlich interessanten Arten in den 60er Jahren eingeführt. Anfangs verbreitete er sich überwiegend im Einzugsbereich der Donau, 1982 wurde er erstmals in Österreich gefunden. P. parva wird besonders leicht mit anderen Arten im Zuge von Besatzmaßnahmen in Fischteiche eingeschleppt. 1994 konnte der Blaubandbärbling auch im Neusiedler See nachgewiesen werden, wo er sich massenhaft vermehrt.
      P. parva kann innerhalb eines Sommers eine Länge von neun Zentimetern erreichen und es können bis zu drei Generationen in einem Sommer heranwachsen. Der Blaubandbärbling stellt in erster Linie eine massive Nahrungskonkurrenz zu anderen Fischen dar, besonders zu Jungfischen. Wegen seinem enormen Vermehrungspotential wird er in der Fischzucht als Futterfisch für junge Raubfische, insbesondere Zander, eingesetzt.

      Die kleinen fische fresse nur Plankton die erwachsenen fressen auch Plankton aber auch kleine Bodenorganismen.

      Laichverhalten: Im Jugendstadium sind beide Geschlechtsanlagen vorhanden, erst mit der Reife entwickeln sich die Fische zu Männchen oder Weibchen. Bei uns wird diese Art mit einem Jahr laichreif. Die Laichzeit findet in Rumänien zwischen April und Juni, in der Slowakei aber von Mitte März bis Ende Juni statt.

      Die Eimenge ist in pro Laichgang ca. 340 Stück die Eier werden in leere Muschelschalen oder Wurzel abgegeben und das Männchen versucht dort die Oberfläche zu reinigen der Laichplatz wird so bis zu 31cm im Durchmessen.


      Die Entwicklung dauert bei 20 Grad Wassertemperatur 6 ? 8 Tage. Nach dem Schlupf ist der Embryo 24 Stunden lang gekrümmt, dann streckt er sich und misst nun 5,5 mm. Bereits in diesem Entwicklungsstadium erscheint die Schwimmblase, aber das Maul hat sich noch nicht geöffnet. Der Brütling hat noch einen Rest des Dottersacks, aber beginnt jetzt bereits zu schwimmen. Bereits 3 ? Tage nach dem Schlüpfen beginnt der Brütling zu fressen.
      :D Und weg!