Bitterling

      Bitterling

      Der Bitterling ist leider ein sehr seltener Genosse geworden er wird auch kaum gefangen da er zu klein ist. Und leider ist er auch schon aus vielen Regionen verschwunden. Darum haben ihn unsere Nachbarn aus Deutschland 2008 zu Ihrem Fisch des Jahres gemacht. Die Deutschen nenne ihn auch Blecke, Burghofer, Kobausch, Plätten. In Österreich und Ostösterreich nennen sie ihn Banghoferl.

      Die Bitterlinge sind wie schon erwähnt sehr kleine fische und bestehen aus fast nur ein bis zwei Jährigen in diesen Alter sind sie 2 bis 4cm groß. Mit einer Größe von bis zu 5 cm gelten sie dann schon RIEßIG und Methusalems. In Freien Wildbahn werdens die leider nie älter als 3 bis 4 Jahre.
      Aussehen unterscheidet sich je nach dem Ort wo sie leben. In Fleißgewässer sind sie schlanker als in rühigen Gewässer. Die Schuppenzahl ist bei den Bitterlingen der Größe nach man kann es nicht genau sagen das selbe gilt auch für die Flossenstrahlen.
      Außerhalb der Laichzeit glänzen die Fische silbern am schwanzende allerdings ein grünblaues irisierendes band.

      In Fernost gibt es noch weiter 39 Arten von Bitterlingen. In Mitteleuropa gibt es nur mehr diese eine Art. Der Bitterling steht auf der Roten Liste.
      Seit ungefähr 100 Jahren weiß man das die Bitterlinge Ihren Laich in lebende Muscheln legen. Sie sind bereits mit einem Jahr geschlechtsreif und sie sind sehr wählerisch was sie Muscheln angeht sie nehmen nur drei Arten:

      A )die Malermuschel,
      b)Aufgeblasenemuschel oder die Flussmuschel.
      c) Schwanenmuschel oder Große Teichmuschel.


      Das Männchen suche sich eine Muschel aus und bewacht diese dabei entwickelt das Männchen einen so genannten Hochzeitkleid das schöner ist als das von Tropenfischen. Das Weibchen bekommt eine Legeröhre. Mit Urindruck werden ein oder mehrere Eier aber mindestens 2 Eier in die Muschel geschossen.
      Danach gibt das Männchen seine Milch dazu die von der Muschel eingeatmet wird. Die Larven wachsen im Kiemenraum der Muschel heran. Somit sind sie geschützt vor Feinden. Das führte Früher zu großen Schwärmen von Bitterlingen!


      Durch die großen Umweltverschmutzungen und Wasserverschmutzungen wurden die Muscheln steril und starben aus. Aber auch durch die Bisamratte werden die Muscheln immer weniger.

      Voriges Jahr wurde behauptet das die Bitterlinge Kaulquappen des Laubfrosches fressen würden dies ist jedoch absurd da sie sich von Faden und Kieselalgen ernähren.

      Damit sie nicht aussterben muss noch viel getan werden Nur Kläranlagen dies sei zu wenig es dürften keine Schadstoffe mehr eingebracht werden. Die Flüsse müssten wieder mehr Auland haben. Und nur so könne sich auch wieder Nebenarme und Altsysteme bilden.


      :D Und weg!