Barbe

      Barbe


      Die Barbe, auch Flussbarbe oder Barbel genannt, ist ein einheimischer Süßwasserfisch aus der Familie der Karpfen und Namensgeber der Unterfamilie Barben.

      Sie kommt in Mitteleuropa von den Pyrenäen bis zum Pregel und zum Dnepr vor. Sie fehlt südlich der Alpen in Skandinavien, im größten Teil Griechenlandsund in Südbulgarien. In Großbritannien lebt sie nur im äußersten Südosten. Neben der Nominatform werden drei Unterarten unterschieden:

      a) macedonicus in Dalmatien
      b) thessalus in Thessalien
      c) gallicus in der Garonne

      Die Barbe lebt dort in sauerstoffreichen Fließgewässern mit sandigem und kiesigem Boden der nach ihr genannten Barbenregion.

      Die Barbe hat einen lang gestreckten Körper, die Bauchlinie ist fast gerade, der Rücken nur leicht gewölbt. Ihr Körper ist mit mittelgroßen Schuppen besetzt, entlang des Seitenlinienorgans hat sie 55 bis 65 Schuppen. Die Flußbarbe hat ein rüsselartigen, unterständiges Maul mit fleischigen Lippen und viel Dicken Barteln an der Oberlippe. Der Rücken ist braun bis grüngrau gefärbt, die Flanken heller, grünlich bis graugelb oder goldgelb schimmernd, der Bauch ist jedoch weislich. Brust- Bauch und Afterflosse, sowie der unter Teil der Schwanzflosse können rötlich sein.
      Die Rückenflosse und der obere Teil der Schwanzflosse farblos oder grünlich. Die Schlundzähne sind bei Barben ?dreireihig? angeordnet. Männchen bekommen zur Laichzeit zahlreiche, in Reihen geordnete weiße Knötchen auf der Kopfoberseite und im Nacken, den Laichausschlag. Die Barbe erreicht eine Länge von 30 bis 50cm in Ausnahmefälle wird sie auch bis zu einem Meter lang.

      Die barbe lebt gesellig und hält sich meist in Bodennähe, in stärker Strömung auf. Sie geht Nachts auf Nahrungssuche und ernährt sich von Fischlaich, Insektenlarven, Muscheln, Schnecken und Würmer, und in geringer Menge auch Pflanzenkost. Größere Barben stellen auch kleinen Fischen nach. Die Fische überwintern in großen Gruppen unter Wurzeln oder an strömungsarmen Stellen an Flüssen.

      Zur Laichzeit , die in den Monaten Mai bis Juli fällt, ziehen die Barben in Schwärmen flussaufwärts. Die Abgabe der leicht klebrigen Eier Durchmesser 2mm 3000 bis 9000 erfolgen an flachen stellen im Kiesigen Boden.

      Der Rogen der Barbe und das ihn umgebende Bauchfleisch sind für Menschen beim Verzehr gesundheitsschädlich.

      Die Barbe war der Fisch des Jahren 2003 in Deutschland.

      :D Und weg!