Nase

      Nase und Blaunase

      Die Blaunase gehört zu der Familie der Karpfenfischen. Die Nasen werden 25 bis 40 vom groß und einem Gewicht von 1000g. Und ein Alter von 15 bis 20 Jahren erreichen. Der Körper ist spindelförmig und rundlich, seitlich kaum abgeflacht. Ihren Namen verdanken sie ihrem weit unterständigen Maul, das ihre Kopfspitze wie eine stumpfe Nase aussehen lässt. Die Mailspalte verläuft quer, und ihre Unterlippe ist scharfkantig und auch verhornt. Sein Rücken ist graugrün oder graublau und glänzt auch metallisch die Seiten jedoch in Silber und der Bauch in gelbweiß. Brust- Bauch und Afterflosse sind gelbrosa bis violett.
      Die Rückenflosse ist 12 die Brust und Bauchflosse ist 13 Strahlig.

      Die Nase ist ein Schwarmfisch und liebt es in fließende Gewässer ist der Grund dann noch auch Sand oder Kies dann ist sie dort heimisch. Sie gelten als Hauptfische der Donau und des Rheins. Sie kommen zumindest in der oberen Donau von Donaueschingen bis Sigmaringen und in der unteren Isar von Plattling bis zu Isarmündung in der Donau noch sehr häufig vor, aber auch flussabwärts in den Nebengewässer, wie der Wiener Donaukanal.

      Nasen können mit ihrem Unterkiefer Algen abnagen aber sie fressen auch Kleintiere die sie am Grund finden.

      Die Nasen Laichen in der Zeit von März bis Mai und ziehen in dieser Zeit in großen Schwärmen flussaufwärts und suchen sich auch Nebenbäche. Beide Geschlechter zeigen dann einen so genannten Laichausschlag (sternförmigen Punkte) am Kopf, das Weibchen bekommt einen rötlichen schimmernden Bauch, Das Weibchen (Rogner) kann von 20.000 bis 100.000 1,5mm große Eier ablegen über den flachen Boden sie kleben den Laich an die Kiessteine. Anschließend wandern die Altfische in ihr bekanntes Revier zurück. Die Laven verbringen die ersten 10Tage ihres Leben im Kies versteckt da sie erst dann schwimmfähig sind später wandern sie in flaches Gewässer auf dem Speiseplan steht dann Plankton.

      Die Nase gelten als extrem bedroht, anderorts sogar als bereits ausgestorben. Ein großes Problem dafür ist die massive Verbauung der Fließgewässer und somit nimmt man ihnen die Laichplätze weg. Und sie leiden sehr unter den anthropogener Gewässerverschmutzung.
      Darum gibt es für die Nasen auch sehr strenge Schonzeiten und Schonmaße. In der Schweiz sind die Nasen das ganze Jahr geschützt seit 2007.

      Der Fisch wird meist mit kleinen Würmer oder Köcherfliegenlarven gefangen an der Posenangel.
      Sie bilden in manchen Flüssen bis in die fünfziger Jahre noch Massenbestände die dem Beobachter während der Laichzeit im Frühjahr ein einzigartiges Naturschauspiel boten

      Die Nase war der Fisch des Jahren 1994.
      :D Und weg!